Landesamt für Denkmalpflege – Kalender »Alte Bauten im Dorf«

Kalender »Alte Bauten im Dorf«, 2009, für das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen
Kalender »Alte bauten im Dorf« für das Landesamt für Denkmalpflege Dresden

Landesamt für Denkmalpflege – Kalender »Alte Bauten im Dorf«

Konzept, Gestaltung und Druckvorstufe entstanden bei FRIEBEL WV in Zusammenarbeit mit Jürgen Frohse (Elbhang-Photo-Galerie).

Aus dem Geleitwort der Sächsischen Landeskonservatorin Dr. Prof. Dr. Rosemarie Pohlack und Dr. Volker Benedix, Präsident der Architektenkammer:

»Die für den Kalender ausgewählten Zeichnungen zeigen orts- und baugeschichtlich interessante, teilweise nicht mehr bestehende Bauten in verschiedenen sächsischen Regionen, sie vermitteln auch einen Eindruck von der dörflichen Wohn- und Arbeitswelt. Angesichts des grundlegenden Wandels, der gerade im ländlichen Raum stattfindet, erhalten die Blätter einen besonderen doku­mentarischen Rang.

Die ältesten Zeichnungen stammen aus den 1890er Jahren und markieren den Beginn der wissenschaftlichen Dokumentation zu diesem Thema. Einige Arbeiten entstanden im Zusammenhang mit der Dresdner Ausstellung »Die alte Stadt« (1896) und für die Publikation »Das Bauernhaus im Deutschen Reiche« (1906). Zum anderen wurden Bauaufnahmen an den sächsischen Bauschulen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zittau und Plauen angefertigt.

Die Zeichnungen zeigen Gebäude und Höfe unterschiedlichster Funktion, aber auch konstruktive und gestalterische Details. Sie dokumentieren auch inzwischen Verlorenes oder Verändertes. Bei den älteren Arbeiten steht die malerische, oft idealisierende Erfassung der Objekte im Vordergrund, bei den jüngeren dagegen die exakte Aufnahme des Vorgefundenen. Fast immer wird eine anspruchsvolle Kultur des Zeichnens demonstriert, wie sie in den sächsischen Bildungseinrichtungen gepflegt wurde. Die Beispiele aus den verschiedenen sächsischen Regionen lassen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hausbestand deutlich werden. Wie immer runden sachkundige Beschreibungen sowie aktuelle oder historische Fotoaufnahmen auf den Rückseiten das Bild ab.«